Artenschutzzentrum Rheinland

– in Bergisch Gladbach –

– PfT 6

Das AZR Artenschutzzentrum Rheinland wurde gegründet, um bedrohten Amphibien und Reptilien eine zweite Chance zu geben und ihr Aussterben zu verhindern. Leider haben gerade Frösche, Molche, Eidechsen & Co. keine so große Lobby wie Pandabären oder Elefanten – dabei sind sie teilweise mindestens so bedroht wie diese ikonischen Tierarten aus anderen Teilen der Erde. Trotzdem kümmert sich kaum jemand um sie. Die Zahlen: Über die Hälfte aller in NRW heimischen Arten sind in ihrem Bestand gefährdet, einige sogar (lokal) vom Aussterben bedroht.

Das AZR versteht sich als Zentrum zur Erhaltungszucht dieser seltenen Frosch- und Schwanzlurche sowie Reptilien. Das Ziel ist der Aufbau einer Zucht- und Haltungsanlage, in der Tiere aus bedrohten Populationen z.B. während Baumaßnahmen untergebracht und vermehrt werden können. Zudem soll in Abstimmung und im Auftrag von Behörden und Verbänden die Nachzucht besonders bedrohter Arten erfolgen, um Populationen in der Natur durch gezielte Auswilderungen zu stärken. Denn: Etliche Arten stehen kurz vor dem Aussterben; sie alle in freier Natur zu erhalten, wird in vielen Fällen nicht mehr möglich sein. Für diese Tiere ist die Nachzucht in menschlicher Obhut oft die einzige Chance, die nächsten Jahrzehnte zu überleben. Ein Ziel der nahen Zukunft ist es zudem, verletzte Amphibien und Reptilien aufzunehmen und nach ihrer Gesundung wieder auszuwildern.

Gründer dieses Projektes ist unser Geschäftsführer Christian Ehrlich, seine Partnerin Daniela Weikert führt das Zentrum. Gemeinsam beschlossen Daniela und Christian, eine klaffende Lücke im Bereich Tier- und Artenschutz zu schließen, denn bisher kümmert sich kaum eine Station gezielt um die heimischen Amphibien und Reptilien und bündelt die Kompetenz aus biologischem Wissen und der Erfahrung in der Haltung und Zucht dieser seltenen Tiere. Aktuell baut das Team des Artenschutzzentrums nach und nach mit Hilfe von ehrenamtlichen Helfern ein Rettungszentrum in Bensberg bei Köln. Für den Bau weiterer Freiland-Terrarien, Aufzuchtanlagen für Kaulquappen und die Sicherung des Geländes vor Waschbären braucht es Spenden.

Schirmherr*innen:

noch nicht vergeben

Spendensumme*:

3.000 EUR