Orang-Utan-Rettung

– in Borneo –

– PfT 1

Die Kobus Auffang- und Aufzuchtstation in Sintang/Ost-Borneo wird von dem Tierschützer und Bambi-Preisträger Willie Smits geführt. Dort landen vor allem von den indonesischen Behörden beschlagnahmte Baby-Orang-Utans, die dann über 6-8 Jahre auf ihre Auswilderung und damit ein Leben in Freiheit vorbereitet werden. Eine sehr aufwändige Tier- und Artenschutz-Arbeit, denn neben hohen Kosten für Ersatzmilch, medizinische Behandlungen und Gehege müssen auch die passenden Regenwälder zur Auswilderung gefunden und teils extra geschützt werden; dafür wird u.a. ein Projekt in Temboan aufgeforstet – aus ehemaligem Gras- und Plantagenland wird wieder Wald. Christian Ehrlich, Geschäftsführer von „Promis für Tiere“ und die beiden Botschafter Frank Elstner und Prof. Dr. Matthias Reinschmidt besuchten die Station selbst und halten seit über zehn Jahren dauerhaft Kontakt, um die Arbeit von Willie Smits und seinem Team zu verfolgen und zu unterstützen. Immer wieder entstehen zudem Filme, um die Arbeit zu dokumentieren.

Früher waren Orang-Utans über weite Teile Südostasiens verbreitet, heute gibt es sie nur noch auf Sumatra und Borneo. Dort sank ihre Zahl in nur 15 Jahren von über 250.000 auf geschätzt 104.700 (im Jahr 2021). Die Gründe für das Verschwinden dieser uns Menschen so ähnlichen Tiere liegt vor allem in der legalen und illegalen Abholzung des Regenwaldes – vielfach, um Palmöl-Plantagen anzulegen, deren Produkte vor allem auch in die EU verkauft werden. Leider werden Orang-Utans zudem auch noch gejagt, teilweise gegessen und die Babys im illegalen internationalen Tierhandel als Haustiere verkauft.

Schirmherr*in:

Frank Elstner

Spendensumme*:

ca. 20.000 Euro